Infoveranstaltung am 14. März 2016
„Stipendien, nicht nur für Einserkandidat*innen“

StipendienVeranstaltung

 

Es ist soweit. Auf das Stipendium Studienpioniere sowie das Deutschlandstipendium kann man sich wieder vom 15. März bis 15. April unter http://www.studienfonds-owl.de/bewerbung/deutschlandstipendium/ bewerben. Und nicht nur auf diese Stipendien. Auch bei anderen Förderwerken ist gerade der Bewerbungszeitraum. Inzwischen gibt es über 2.000 Anbieter von Stipendien allein in Deutschland. Da sollte wirklich für jeden etwas Passendes dabei sein.
Aber wie findet man heraus, was für Stipendien es überhaupt gibt? Und wie bewirbt man sich auf diese?

Mit diesen Fragen steht ihr nicht alleine da. Seit 2014 gibt es an der Hochschule OWL eine ArbeiterKind.de-Gruppe, die Euch gerne bei den Fragen rund um Stipendien weiterhilft. Aufgrund der hohen Resonanz und dem guten Feedback im letzten Jahr, wollen wir diese Infoveranstaltung wiederholen.

Um möglichst wenige Fristen zu verpassen, findet die Informationsveranstaltung der ArbeiterKind.de-Gruppe der Hochschule OWL noch in der Prüfungsvorbereitungsphase statt. Und zwar recht kurzfristig am Montag, den 14. März um 18 Uhr in dem Seminarraum 1.246.

Stipendien sind zur Finanzierung des Studiums großartig. Es handelt sich nicht nur um geschenktes Geld. Neben der finanziellen Unterstützung bieten fast alle Stipendien auch eine umfangreiche ideelle Begleitung in Form von Workshops, Unternehmensbesuchen etc. Auch im Lebenslauf machen sie sich gut. Also: Komm vorbei und informiere Dich über Deinen Weg zum Stipendium.

Wir freuen uns auf Euch!
Eure ArbeiterKind.de-Gruppe der Hochschule OWL

Patinnen-Programm an der Hochschule OWL
online Unterstützung für studieninteressierte Schülerinnen


Noch immer besteht eine gewisse Hemmschwelle bei weiblichen Studieninteressierten, sich für bestimmte Studiengänge zu bewerben. Vor allem im Bereich der MINT-Fächer sind die meisten Plätze im Vorlesungssaal von jungen Männern besetzt.
Um diesem Umstand beizukommen und zur Erschließung neuer Zielgruppen, wie z. B. Kinder, deren Eltern nicht studiert haben, wurde ein Patinnen-Programm gegründet, welches sich insbesondere an die Schülerinnen der Abschlussklassen richtet. Die Idee besteht darin, ihnen die Angst vor einem Studium insgesamt oder vor männerdominierten Fächern zu nehmen und ihnen so den Einstieg zu erleichtern.

Dafür haben Studentinnen der Hochschule Ostwestfalen-Lippe eine Internetseite als virtuelle Beratungsstelle für die Schülerinnen aufgebaut, die als Plattform für einen gemeinsamen Austausch genutzt werden soll. Neben fachlich informativen Inhalten lassen sich hier auch persönliche Erfahrungen der Studentinnen finden, ob nun bezogen auf das Leben als Studierende generell oder spezifisch zu den verschiedenen Fachbereichen der Hochschule.
Schülerinnen sollen die Möglichkeit bekommen, auf dem gesamten Weg der Entscheidung für ihr Studium begleitet zu werden, indem sie auf der Website leicht verständliche Informationen finden und in Foren Antworten auf häufig gestellte Fragen bekommen.

Der Schlüsselpunkt des Programms ist jedoch ein anderer, nämlich das Konzept der Patinnenschaft. Dabei werden Schülerinnen ihrer ganz persönlichen Studentin zugeordnet, sodass diese als Mentorin fungiert und ein noch intensiverer und vor allem vertrauensvollerer Austausch möglich ist. Auch das ist zunächst auf der Internetplattform vorgesehen, da so von einer niedrigeren Hemmschwelle auszugehen ist. Zusätzlich sollen die Schülerinnen die Möglichkeit bekommen, auf Wunsch die Hochschule und ihre Mentorin persönlich kennenzulernen und so einen noch besseren Einblick in den Studienalltag und die verschiedenen Studiengänge zu bekommen, z.B. durch Angebote wie einen Schnuppertag.

Interessierte Schülerinnen oder Ansprechpartner aus den Schulen wenden sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05261 702 5994.

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Chancengerechtigkeit in der deutschen Bildungslandschaft

Endlich, sie ist online! Die Podiumsdiskussion vom 10. Februar 2015!

Der OECD-Bericht vom September 2014 hat es einmal mehr offenbart: Der „Bildungserfolg hängt von der Herkunft ab“. Warum dies in Deutschland bisher der Fall ist und wie man Aufstiegschancen für junge Menschen in unserem Land erhöhen kann, darüber wurde am 10. Februar 2015 an der Hochschule OWL in Detmold öffentlich diskutiert.

Für die Podiumsdiskussion konnten Referentinnen und Referenten gewonnen werden, die sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit der Frage nach der deutschen Bildungsgerechtigkeit auseinandersetzen.

Aladin El-Mafaalani ist seit Februar 2013 Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster in den Bereichen Bildungsforschung, Migrationsforschung, Sozialpolitik und Qualitative Methoden. Für seine Dissertation „BildungsaufsteigerInnen aus benachteiligten Milieus. Habitustransformation und soziale Mobilität bei Einheimischen und Türkeistämmigen“  an der Ruhr-Universität Bochum bekam er den Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien.

Katja Urbatsch ist die Gründerin und Namensgeberin der Initiative ArbeiterKind.de. Sie gehört zur sogenannten „First Generation“, der ersten Generation einer Familie, die ein Studium absolviert. Derzeit promoviert sie.

Suat Yilmaz ist der erste Talentscout einer deutschen Hochschule und bahnt auch solchen Jugendlichen einen Weg zum Studium, denen der Rat in der Familie fehlt. Im Auftrag der Westfälischen Hochschule geht er an Schulen im nördlichen Ruhrgebiet und hält Ausschau nach jungen Talenten.

Markus Rempe ist Vorstandsvorsitzender der Lippe Bildungs eG. Die Bildungsgenossenschaft koordiniert eine bundesweit bislang einmalige Form der Zusammenarbeit zwischen allen Bildungsträger im Kreis Lippe, um mit Hilfe der Ressource Bildung die beruflichen Aufstiegschancen der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen.

Armin Schauf ist Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums im Kreis Lippe. Das Zentrum, welches die Vernetzung der Akteure im Kreis voran bringt, sieht Bildung als ein Schlüsselthema für gelingende Integration.

Tolle Angebote für Kurzentschlossene:

Wissen was in mir steckt – Die eigenen Stärken erkennen und gezielt einsetzen, Mittwoch, 24.06.2015
Berufliche Übergänge kompetent gestalten, Freitag, 26.06.2015
Studienabschluss und Berufseinstieg, 20.-22.07.2015
Weitere Informationen und verbindliche Anmeldung unter www.hs-owl.de/kom/kursezurstudienmethodik

CAMPUS-TOUR
Regionale ArbeiterKind.de-Gruppe zeigt Studieninteressierten am 25. Juni die Hochschule OWL

Du kannst Dir vorstellen zu studieren, weißt aber einfach nicht, wie eine Hochschule so aussieht? Dann komm vorbei! Studierenden der ArbeiterKind.de-Gruppe an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zeigen Dir wo sie studieren.

Während der Campus-Tour bekommen Studieninteressierte persönliche Einblicke in verschiedenste Labore, Hörsäle und Arbeitsräumen, um zu erleben wie und wo sie studieren könnten. Treffpunkt ist um 18 Uhr vor dem grünen Gebäude gegenüber der Lipperland-Halle. Anschließend besteht im Lernraum des KOM (Institut für Kompetenzentwicklung, Raum 2.163) die Möglichkeit, sich mit den Studierenden über Ihre Erfahrungen an der Hochschule OWL auszutauschen sowie sich über das Projekt Studienpioniere zu informieren, einem Förderprogramm für Studieninteressierte aus einem Elternhaus ohne akademischen Hintergrund.

Parallel beantworten Studienberater Michael Wilk und sein Team gemeinsam mit dem Immatrikulationsamt von 17 bis 21 Uhr in persönlichen Gesprächen alle Fragen, die Studieninteressierten unter den Nägeln brennen: Was kann ich an der Hochschule OWL studieren? Welche Voraussetzungen gibt es? Wie ist das Campusleben? Auch Bewerbungsunterlagen können an diesem Abend im Immatrikulationsamt abgegeben werden; in die zulassungsfreien Studiengänge können sich Kurzentschlossene sogar direkt einschreiben. Der Hintergrund: Am 15. Juli endet die Bewerbungsfrist für ein Studium an der Hochschule OWL.